Wie war die Buchmesse 2019?

Ihr wart dieses Jahr wieder auf der Frankfurter Buchmesse. Wie war’s?

Martin Fux, Business Manager: Sehr spannend.
Alexander Legath, Innovation Manager: Inspirierend.

  • Ihr habt mit Verleger*innen und Büchermacher*innen gesprochen. Was sagt die Branche so?

    Die Stimmung war auch dieses Jahr wieder unterschiedlich. Teilweise macht sich nostalgischer Schwermut breit, da das gedruckte Buch als Massenmedium immer weiter an Bedeutung verliert. Anderenorts herrscht hingegen eine richtige Goldgräberstimmung, da beispielsweise die maschinelle Automatisierung auch unglaublich viele neue Möglichkeiten bietet. Einigkeit herrscht aber darin, dass die Branche sich im Angesicht der Digitalisierung weiterhin verändern wird und muss.

  • Unser Business besteht darin, publizierende Unternehmen (Publishern) darin zu unterstützen, schlanker und damit effizienter veröffentlichen zu können. Habt Ihr mit unserer Mission offene Türen eingerannt?

    Jein. Die Verlage sind zwar alle mit den gleichen rasanten (technologischen) Änderungen der Branche konfrontiert, stehen aber an ganz unterschiedlichen Punkten im Umgang mit der Digitalisierung und den neuen Möglichkeiten beziehungsweise Herausforderungen. Da der Prozess der Veränderung aber bei Weitem noch nicht abgeschlossen ist, haben sich viele spannende Gespräche und Anknüpfungspunkte finden lassen.

  • Viele Verlage haben unterschiedliche Workflows für deren Print und Online-Publikationen. Deckt sich unsere Aussage mit den Gesprächen, die ihr hattet?

    Grundsätzlich arbeiten viele der publizierenden Unternehmen zur Zeit mit unterschiedlichsten Workflows für die verschiedenen Ausgabekanäle. Diese Arbeitsweise ist historisch gewachsen und eine logische Folge der Tatsache, dass in den letzten Jahren immer mehr Publikationsplattformen entstanden sind. Die teilweise erheblichen Mehraufwände dieser Arbeitsweise sind aber logischerweise eine Belastung für die Publikationsbudgets. Die Herausforderung ist es nun, das grosse Sammelsurium der Arbeitsschritte zu standardisieren und eine Normierung der Inhalte hin zu einem maschinenlesbaren Format zu fördern. Dadurch wird man nicht nur unabhängig vom Ausgabemedium, sondern kann auch Kosten sparen.

    Generalisieren möchten wir die Aussage aber auf keinen Fall – manche Verlagshäuser arbeiten schon länger mit medienneutralen Workflows und versuchen aktiv die grossen Innovationen der Branche voran zu treiben.

  • Wie sieht Digitalisierung im Alltag eines Verlegers/einer Verlegerin aus? Was sind die grössten Pains & Fears im Publishing heutzutage?

    Schwer zu sagen, dass muss jeder mit Blick auf das eigene Unternehmen beurteilen. Aus persönlichen Gesprächen mit Verleger*innen schliessen wir aber, dass die Digitalisierung gerade für kleine und mittlere Verlage eine gewisse Bedrohung darstellt. Oftmals werden nur hohe Kosten wahrgenommen, Einsparpotential oder neue Chancen am Markt werden aber übersehen. 

    Veränderung bedeutet, dass einerseits Arbeitsschritte und Denkweisen reformiert und andererseits Investitionen getätigt werden müssen. Darin liegt zwar viele Gefahren, aber auch ein Erfolgsversprechen. Sich diesen Veränderungen zu stellen erfordert deshalb nicht nur Mut, sondern auch die Bereitschaft der Mitarbeiter und das Know-how, wie man die Herausforderungen meistern kann. An dieser Stelle ist es wichtig, dass man mit einem kompetenten und erfahrenen Partner arbeitet, um die Weichen Richtung Zukunft zu stellen.

Mehr zum Thema maschinelle Automatisierung.
www.medienmacher.com/produkte/xml-first

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